Ich war schon zu Schulzeiten politisch geprägt, wahrscheinlich ist das das Ergebnis der politischen Beschäftigung meiner Mutter, die zu Lebzeiten fast 50 Jahre der CDU angehörte und nicht nur Schulfreundin von Hans-Gerd Pöttering war, sondern auch Stadtratsmitglied, Teil des dortigen Orts- und Kreisverbands und nicht selten auf irgendwelchen Bundesdelegiertenkonferenzen ihre Freizeit verbrachte. Leider verstarb sie 2019 für mich zu früh.
Persönlicher Umbruch Ich habe lange Zeit meiner beruflichen Laufbahn anfangs in sehr innovativen Unternehmen der Automobilzuliefer-Industrie verbracht. Doch nach und nach wuchsen in mir die Zweifel an der Sinnhaftigkeit meiner Tätigkeit. Denn die Energiewende weiter voran zu treiben erschien mir damals deutlich wichtiger als eine sich selbst öffnende Kofferraumklappe zu entwickeln. Kurze Zeit später habe ich mich entschieden in die Welt der Offshore-Windenergie nach Bremerhaven zu wechseln – und bin seitdem in dieser spannenden Welt der Erneuerbaren Energien beschäftigt und freue mich seitdem jeden Tag ein kleiner Teil der Energiewende zu sein.
Der Weg in die Politik Mit dem Niedergang der Windenergiebranche und dem Aussterben der dazugehörigen Betriebe speziell in Bremerhaven ab 2015 erwuchs meine Abneigung gegenüber Siegmar Gabriel und auch Peter Altmeier. Dies begründete den Grundstein meiner politischen Aktivität.
Es dauerte dann noch bis zum Mai 2021 bis ich wirklich meine politische Heimat offiziell gefunden hatte, als ich das erste Mal Kontakt zum Ortsverband der Grünen vor Ort aufgenommen habe.
Danach ging alles ganz schnell und kurz darauf hatte ich zum ersten Mal einen Wahlkampf geführt und bin zum ersten Mal in ein Kommunalparlament eingezogen.
Johannes mit Stefan Wenzel (Grünen-Bundestagsabgeordneter) in Hamburg
Ich war schon zu Schulzeiten politisch geprägt, wahrscheinlich ist das das Ergebnis der politischen Beschäftigung meiner Mutter, die zu Lebzeiten fast 50 Jahre der C